Grundschule Wichterich

Lernen mit Kopf, Herz und Hand

Miniphänomenta

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Vom 22.03.bis zum 07.04. wurden unsere Kinder zu kleinen Forschern. Auf dem Schulflur und im Klassenzimmer entdeckten und enträtselten sie spielerisch naturwissenschaftliche und technische Phänomene. Sie erkundeten u.a. „Reibungskraft – Wann rutscht der Klotz?“ oder „Blinder Fleck – Manches können wir nicht sehen“.
Die MINIPHÄNOMENTA mit ihren Experimentierstationen spricht die natürliche Neugier und Lernmotivation von Kindern an. „Kinder besitzen ein großes Interesse an Dingen, die nicht auf den ersten Blick zu erklären sind. Es ist daher wichtig, sie schon frühzeitig mit Naturwissenschaften und Technik in Verbindung zu bringen. Die MINIPHÄNOMENTA leistet dazu einen wertvollen Beitrag. Sie fördert Neugier und Kreativität bereits in den Grundschulen und weckt Interesse an Technik“, erläutert Hans-Harald Sowka, Geschäftsführer des Arbeitgeberverbands der Papier erzeugenden Industrie von Düren, Jülich, Euskirchen und Umgebung. Der Arbeitgeberverband Papiererzeugung finanziert für die beteiligten Grundschulen die Ausleihe der Experimentierstationen sowie im Vorfeld der MINIPHÄNOMENTA die Fortbildung der Lehrkräfte und das Lehrmaterial.
Frau Hilsenbeck-Fischer zieht eine erste Bilanz: „Es ist faszinierend zu beobachten, wie die Kinder sich vom ersten kurzen Ausprobieren der Stationen dahin entwickeln, Forscherfragen zu stellen und miteinander nach Erklärungen zu suchen. Sie stellen Fragen, äußern Vermutungen und finden ggf. Antworten dazu! Alles ist möglich und darf ausprobiert werden. Diese Form des Arbeitens ist hochmotivierend und nicht nur die Kinder sind voll bei der Sache. Auch das Kollegium wird neugierig und sucht nach Antworten. Bestenfalls gemeinsam mit den Kindern! Wir sind jedenfalls von der MINIPHÄNOMENTA begeistert.“
An den letzten Tag der MNIPHÄNOMENTA wurden auch die Eltern eingeladen, selbst auszuprobieren und von sich von ihren Kindern Phänomene erläutern zu lassen.
Entwickelt und wissenschaftlich erprobt wurde die MINIPHÄNOMENTA von Prof. Dr. Lutz Fiesser, Universität Flensburg. Das entscheidende Instrument des Konzepts liegt in einer intensiven Lehrerfortbildung, die das nötige Fachwissen und die pädagogischen Konzepte für den Unterricht vermittelt. Lehrkräfte und Eltern haben die Möglichkeit, die Stationen nach der zweiwöchigen Erkundungsphase für ihre Schulen selbst nachzubauen.

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